Bedürfnisorientierte Pädagogik
Der Film wird nach den Sommerferien veröffentlicht und aktuell tüfteln wir gemeinsam ein paar tolle Ideen und Aktionen für euch aus. Bis dahin könnt ihr euch in den BO-Film-Newsletter eintragen und gerne immer wieder auf dieser Seite schauen. Nach und nach kommen hier weitere Infos online.
In dem ersten Video rechts seht ihr eine kleine Zusammenfassung, die nach unseren allerersten Dreharbeiten in Brandenburg und Berlin entstanden ist. Mittlerweile ist der Film schon in der finalen Phase und einen kleinen Eiblick gewähren wir euch im zweiten Video.
Viel Spaß beim Anschauen und Stöbern auf dieser Seite.
Im Film zeigen Lea Wedewardt und Dr.in Kathrin Hohmann, wie eine wertschätzende, gewaltbewusste und beziehungsorientierte Haltung den pädagogischen Alltag nachhaltig verändern kann.
Ausgehend von persönlichen Erfahrungen berichten Fachkräfte und Multiplikatorinnen der BoP, wie sie erkannt haben, dass pädagogische Strukturen häufig nicht den Bedürfnissen von Kindern gerecht werden. Die bedürfnisorientierte Pädagogik stellt deshalb die Beziehung zum Kind, aber auch die Beziehung zu sich selbst, in den Mittelpunkt.
Zentrale Bestandteile sind die Auseinandersetzung mit Gefühlen, Bedürfnissen, Grenzen und der eigenen Biografie. Pädagogische Fachkräfte werden dazu ermutigt, ihre eigene Haltung zu reflektieren, Verantwortung für ihre Gefühle und Bedürfnisse zu übernehmen und Kinder achtsam, respektvoll und gewaltfrei zu begleiten.
Der Film macht deutlich, dass bedürfnisorientierte Pädagogik kein starres Konzept, sondern ein fortlaufender Prozess und eine innere Haltung ist. Es geht nicht darum, allen Wünschen nachzukommen, sondern Bedürfnisse wahrzunehmen, abzuwägen und gemeinsam tragfähige Lösungen zu finden.
Anhand von Praxisbeispielen wird gezeigt, wie eine Kultur des Miteinanders entstehen kann, in der Kinderrechte, Kinderschutz, Empathie und gegenseitiger Respekt gelebt werden. Die Botschaft des Films lautet: Wenn Erwachsene bewusst Verantwortung übernehmen und Beziehungen achtsam gestalten, können sie eine gewaltfreie und stärkende Umgebung für Kinder schaffen.
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Im Januar 2020 lernten sich Lea Wedewardt und Kathrin Hohmann online kennen. Über Social Media wurden sie aufeinander aufmerksam, da sie als Kindheitspädagoginnen, Bloggerinnen, Autorinnen und Podcasterinnen sehr ähnliche Ziele verfolgen: Sie möchten ein Umdenken in der Kinderbetreuung anstoßen.
Aufgrund ihrer praktischen Erfahrungen in pädagogischen Einrichtungen erkannten beide, dass tiefgreifende Veränderungen notwendig sind, damit Kinder in Betreuungseinrichtungen achtsam, gewaltfrei und bedürfnisorientiert aufwachsen können. Diese gemeinsame Überzeugung bildet die Grundlage ihres Engagements für eine zukunftsorientierte und respektvolle Pädagogik.
Mehr zu Kathrin:
Kathrin Hohmann ist Kindheitspädagogin (M.A.) mit einem Masterabschluss in „Soziale
Darüber hinaus moderiert sie den eigenen Podcast „Kindheiterleben“ und führt ExpertInnen-Interviews für den Podcast des Niedersächsischen Instituts und des Verlags Herder „Auf die ersten Jahre kommt es an“. Im Jahr 2025 hat sie in der pädagogischen Psychologie und Entwicklungspsychologie zum Thema „Mehrsprachigkeit“ promoviert.
Im Jahr 2021 erschienen ihre Bücher „Gemeinsam durch die Wut. Wie ein achtsamer Umgang mit kindlichen Aggressionen die Beziehung stärkt“ sowie die dazugehörigen Affirmationskarten. Ebenfalls veröffentlichte sie das Buch „Kinder achtsam und bedürfnisorientiert begleiten“. Kurz darauf folgte „Augenhöhe statt Strafen“.
In ihrer Arbeit begleitet Kathrin Hohmann pädagogische Fachkräfte und Familien dabei, Kinder besser zu verstehen. Sie ist überzeugt, dass Erwachsene manchmal Übersetzer benötigen, um sich daran zu erinnern, wie es war, selbst ein Kind zu sein – wie sie sich fühlten und was ihnen damals besonders wichtig war. Kinder möchten, wie alle Menschen, gesehen, verstanden und für mindestens einen Menschen von besonderer Bedeutung sein. Mit ihrer Arbeit unterstützt Kathrin Hohmann Familien und Fachkräfte dabei, Kinder auf diesem Weg achtsam und bedürfnisorientiert zu begleiten.
Mehr zu Lea:
Lea Wedewardt ist Kindheitspädagogin (M.A.) mit dem Schwerpunkt Praxisforschung in
Im Auftrag des Instituts für angewandte Familien-, Kindheits- und Jugendforschung e.V. an der Universität Potsdam evaluiert sie die Beziehungsqualität zwischen pädagogischen Fachkräften und Kindern. Zuvor war sie als Lehrerin an einer Fachakademie für Sozialpädagogik tätig und begleitete angehende ErzieherInnen sowohl fachlich als auch in ihrer praktischen Ausbildung.
Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf der Bedürfnisorientierten Pädagogik (BoP). Für Lea Wedewardt bildet sie die Grundlage eines achtsamen, friedvollen und professionellen Miteinanders in Krippe, Kita, Kindertagespflege und Hort und ist damit Ausgangspunkt ihres pädagogischen Handelns.
In ihren Fachtexten, Kursen, Fortbildungen sowie in ihrem "Kita Podcast" vermittelt sie ihre Haltung einer achtsamen, gewaltfreien und bedürfnisorientierten Pädagogik. Mit ihrer Arbeit unterstützt sie pädagogische Fachkräfte dabei, die Bedürfnisorientierte Pädagogik in den Alltag zu integrieren, sie im Team zu etablieren und nachhaltig in pädagogischen Konzepten zu verankern.
Link zur Homepage von Kathrin und Lea: www.bo-paedagogik.de
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